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Afrikanische Märchen und anderes

 

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Bei dem Projekt Gutenberg findet ihr unter Fabeln  noch mehr Geschichten aus Afrika

Afrikaner

Was der kleine Moritz eines Tages über die Wüste schrieb.

Die Wüste ist ein großer, leerer Raum, wo überall Sand gestreut ist. Sie hat bloß einen Sohn und keine Tochter; denn es ist in allen Büchern immer nur von "dem Sohn der Wüste" die Rede. Menschen, die in einer Wüste leben, nennt man Wüstlinge. Onkel Paul muß wohl auch aus der Wüste sein, denn Papa sagt, wenn Onkel wieder weg ist: "Der alte Wüstling." Um es ganz kurzatmig zu sagen, es ist nichts los in der Wüste. Der König der Wüste ist ein Löwe, der fliegen kann. In einem sehr schönen, feinen Wüstengedicht steht gleich am Anfang: "Wüstenkönig ist der Löwe, will er sein Gebiet durchfliegen." Das Kamel wird das "Schiff der Wüste" genannt, weil es so schaukelt beim Gehen. Lärm und Unsinn stammen aus der Wüste; denn es wird mir oft gesagt, ich mache Wüsten-Lärm und rede Wüsten-Unsinn. Weiter weiß ich nun nichts mehr von der Wüste. Doch halt! Die Pakete und alles Schwere durch die Wüste muß das Kamel schleppen. Na, wer sollte das auch sonst besorgen?

Quelle: Goldener Humor, Verlag Levy & Müller 1921, von rado jadu 2000

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