Deutsch Ost-Afrika Tanganjika/Rwanda/Burundi (Petersland)
Jamhuri ya Muungano wa Tanzania (Swahili); United Republic of Tanzania

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Karte
Wappen zur Kolonialzeit
Wappen der
Deutsch-Ostafrika-Gesellschaft


Kolonie
Jahr
Lage
Fläche in 1000 qkm
Bevölkerung
Europär in Tsd.
Deutsch-Ostafrika
1885
1-12° S
995
7,7
5,3

1884 durch Verträge von Dr. Carl Peters erworben und am 27. Februar 1885 durch Bismarck unter den Schutz des Reiches gestellt. Im Weltkrieg durch die Schutztruppe unter Lettow-Vorbeck bis zum Waffenstillstand gegen zahlenmäßig weit überlegene Feinde erfolgreich verteidigt. Im Versailler Vertrag unter Mandat von England und Belgien gestellt.
Klima: Heiß, mäßig feucht.
Hauptstadt: Daressalam.
Erzeugnisse: Sisal, Kaffee, Baumwolle, Gold, Felle, Häute, Sesam, Zinnerz, Wachs, Elfenbein, Diamanten, Glimmer, Kupfer, Ölfrüchte, Ölsaaten, Palmkerne und Palmöl, Kopra, Erdnüsse, Tee, Mais, Reis, Kochsalz, Asbest, Graphit und Kobalt.
Höchster Berg: Kilimandscharo 5895 m.

Gouverneure
Schutzgebiet
Kommandeure
Schutztruppen
1885-1889
Dr, Carl Peters, Reichskommissar
1891
von Zelewski
1889-1891
Wißmann, Reichskommisar
1892-1893
unbesetzt
1891-1893
Freiherr von Soden
1894-1895
Freiherr von Scheele, Oberst
1893-1895
Freiherr von Scheele
1896-1897
von Trotha, Oberstleutnant
1895-1896
von Wißmann
1898-1900
von Liebert, Generalmajor
1896-1901
von Liebert
1901-1905
Graf von Götzen, Major
1901-1906
Graf von Götzen
1906-1914
von Schleinitz, Major
1906-1912
Freiherr von Rechenberg
1914-1918
von Lettow-Vorbeck
1912-1918
Dr.Schnee

Quelle: Die deutschen Kolonien, Graudenz & Schindler, Weltbild Verlag 1998, von rado jadu 2000


Gouverneur von Deutsch-Ostafrika: Freiherr von Rechenberg

Freiherr Albrecht von Rechenberg ist am 15. September 1859 geboren und gehört seit 1889 dem auswärtigen Dienst an. Seine erste Verwendung im Kolonialwesen fand er 183 als Richter und Bezirksamtmann in Tanga und in Daressalam, und hatte in diesen Dienstellungen Gelegenheit die deutsh-ostafrikanische Verwaltung und Jurisdiktion kennen zu lernen. An diese erste Periode seiner Diensttätigkeit im Ausland schloß sich 1896 diejenige als Vizekonsul und Konsulatverweser von Sansibar. Hier erfreute er sich bald bei Europäern wie bei den Eingeborenen hohen Ansehens. Besonderes Vertrauen brachten ihm die Araber entgegen, weil er bei der Beschießung von Sansibar dem von England bekämpften Sultansprätendenten Said Chalid, dem Sohn des verdienstvollen Said Bargafeh im deutschen Konsulat Zuflucht gewährte und ihn mittels des deutschen Kreuzers "Seeadler" auf deutsch-ostafrikanisches Gebiet in Sicherheit brachte.
Auch bei anderen Gelegenheiten wußte er den Engländern gegenüber die Stellung und das Ansehen des Deutschtums zur Geltung zu bringen, so daß, als seine Versetzung nach Moskau als Konsul im Jahre 1901 erfolgte, man ihn dort ungern scheiden sah. Nach vierjähriger Tätigkeit in Moskau, übernahm er das deutsche Generalkonsulat in Warschau, daß sein Vater lange Jahre hindurch verwaltet, und sich auf diesem schwierigen Posten der höchsten Anerkennung des Fürsten Bismarck erfreut hatte.

In Deutsch-Ostafrika hatte freiherr von Rechenberg es ganz besonders verstanden, den richtigen Ton zu treffen und mit strenger Sachlichkeit und Gerechtigkeit konziliantes Wesen zu vereinigen. Um mit der eingeorenen Bevölkerung da, wo es angebracht schien, persönlich verhandeln zu können, eignete er sich die Beherrschung der Umgangssprache der Araber und Landesbewohner, der Kisuahelisprache und des daselbst üblichen Indierdialekts, des Guserats (Gujerat), an.

Seine im April 1906 erfolgte Ernennung zum Gouverneur der Kolonie Deutsch-Ostafrika erregte daher große Freude bei Allen, die ihn von früher kannten, weil man in ihm den ganz besonders für diesen Posten geeigneten Mann erkannte, dessen vornehmliche Aufgabe die Pazifikation des Schutzgebietes nach den Kämpfen von 1905 und 1906 war. Diese Aufgabe ist er bisher mit bestem Erfolge gerecht geworden.

Quelle: Köhler's Kolonial Kalender 1909, von rado jadu 2000

Von den Herden der Steppe und meinem letzten Elefanten

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Der Hafen des Friedens (Dar-es-Salam)
Erlebtes aus Deutsch Ostafrika
Pesa mbili ( Unsere schwarze "Perle")
Askari (25 Jahre deutsche Schutztruppe in DOA)
Der Held von Suaheli (Gedicht für Wißmann)
Ein Zepp fliegt Lettow-Vorbeck entgegen
 

Die Suahelisprache

Raubwild und Dickhäuter in Deutsch-Ostafrika Serie
Das erste deutschostafrikanische Nashorn in Europa

Carl Peters (Bilder- Diashow)
1884 Dr. Karl Peters gründet die Gesellschaft für deutsche Kolonisation Bild
1885 Beginn der Deutsch-Ostafrika Ära
1887 der Sultan von Sansibar übergibt einen Teil des heutigen Kenias an die Imperial British East Africa Company
1890 Sansibar-Vertrag - Deutschland tauscht die Inseln Pemba und Sansibar gegen Helgoland
1919 Nach dem ersten Weltkrieg werden die Gebiete Deutsch-Ostafrika geteilt
Das Verhältnis zu England wurde 1890 durch das Helgoland-Sansibar-Abkommen geordnet, durch welches Deutschland zur Entschädigung für Helgoland England Viti, Uganda und Sansibar überließ. Karl Peters ließ damals die Äußerung fallen, daß Deutschland sich eine Badewanne für zwei Königreiche (Viti und Uganda) eingetauscht habe; aber die Art, wie Deutschland seine ostafrikanischen Besitzungen wie Helgoland ausnutzte, zeigt, daß es keinen schlechten Tausch gemacht hatte.

Auf Sprengpatrouille gegen die Ugandabahn

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Wie unsere Plantage in Deutschostafrika entstand.

Auf Großwild in Afrika

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