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Afrika das Wunderland der Perlen

Von E. Arriens

Antike Perlen

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Die bunten Perlen, mit denen sich die dunklen Schönheiten am Niger und Kongo heute schmücken, die begehrtesten und meist geschätztesten dieser Schmuckstücke, stammen aus Gräbern. Seit den Anfängen der Menschheit standen bei allen Völkern dieser Erde Perlen als Schmuck hoch im Ansehen. Auf ihre bunte Glasperlen oder Korallenschnur, mit denen das Indianermädchen am Orinoko ihren braunen Nacken und das blonde Gänseliesel im Schwabenland oder Mecklenburg ihren weißen Mädchenhals schmücken, legen beide den gleichen Wert wie die Frau eines Reichen auf ihr Halsband von Brillanten oder indischen Perlen, und wenn auch das Land der Maharadschas und der Nabobs als das Land der köstlichen Perlen noch so berühmt ist, das eigentliche Wunderland der Perlen ist doch Afrika.

Nirgends spielt die Perle eine solche Rolle, ist sie ein so unerläßliches Schmuckstück des weiblichen Geschlechts wie in den Ländern der Schwarzen. Nach einer geistreichen Behauptung ist die schmucktragende Frau bei den Naturvölkern ursprünglich nichts anderes als der Vorratsspeicher für die seinen Geldvorrat ausmachenden Schätze des Mannes. Die Wertobjekte des Familienoberhauptes waren am sichersten aufgehoben, wenn er sie seinen Weibern und Töchtern umhing. Der Schmuck als Selbstzweck ist schon das Ergebnis einer höheren Kulturstufe. Die Tatsache, daß Perlen überall auf dem Erdenrund in erster Linie als kursfähiges Geld bewertet werden, und daß besonders in Afrika manche Perlen, die von den Frauen getragen werden, nach Aussehen und Größe in unseren Augen nicht gerade den Eindruck von Schmuck und Zierde machen, weil sie den Körper unschön überladen, spricht dafür, daß solche Moden Nachklänge aus urweltlichen Zeiten sind.

Zur Ausstattung der afrikanischen Frau sind Perlen unbedingt gehörig. Schon dem neugeborenen Mädchen werden Perlen um Hals, Hüften, Fuß und Handgelenke gebunden, und wenn die Mutter dazu zu arm sein sollte, ersetzt sie diesen Schmuck durch eine buntfarbige Baumwollschnur, auf die man nach und nach einige Perlen aufzureihen trachtet. Ob die Afrikanerin reich mit Kleidern behängt oder ob sie nach Evas Art einhergeht, das erste Erfordernis jedes weiblichen Wesens ist die Perlenschnur um die Hüfte, erst in zweiter Linie kommen der Hals und Arme oder Füße daran. Überreich, und zwar am ganzen Körper, pflegen sich die Frauen der nackt gehenden Völker mit Perlen zu schmücken.

Der Grundstoff der Perlen ist von verschiedener Art. Die echte indische, aus der Ozeanmuschel stammende Perle kommt nur in beschränktem Maße in Ostafrika zur Verwendung, sonst dient alles, was hart ist, als Perle. Perlen von reinem massiven Gold, von Silber, Kupfer und Eisen, von Zinn und Bernstein, von Knochen und Elfenbein, runde Plättchen aus Straußeneierschale, Perlen aus Rotholz, aus hartem Samen verschiedenster Samen verschiedenster Früchte, Perlen von Granit und Bergkristall, von Lapislazuli und jeglichem Halbedelstein, echte Korallen und Porzellan, Zähne von Tieren und Menschen, Wirbelreihen von Schlangen und vor allem natürlich Perlen von Glas, von Jahrtausende altem europäischem und solchem, das in Afrika selbst mit heimischen Mitteln hergestellt wird, kurz die verstiegenste Einbildungskraft könnte nichts erfinden, aus dem in Afrika nicht die geliebten Perlen bestünden.

Aber nicht nur über Perlen als Schmuck freut sich die Frau, auch zur mannigfaltigste Verzierung von Gegenständen müssen sie dienen, Häuptlingssessel und Truhen sind oft über und über mit Perlstickerei in echt afrikanischer Farbenzusammenstellung und Ornamentik überzogen, desgleichen Pfeifenstiele, Zepter und Prunkgeräte, manchmal sogar die überlebensgroßen Fetische, wie man solche im Berliner Museum für Völkerkunde bewundern kann. Vor allem dient die Perle als Münze.

Es kommen dafür aber nur solche von Glas und Halbedelstein in Betracht, und es ist dabei wichtig, daß für die verschiedenen Länder jeweilig andere Sorten Geltung haben. Was in einem Lande hochbegehrt ist, hat im Nachbarlande oft gar keinen Kurswert, dabei wechselt die Modelaune manchmal sprunghaft, so daß eine heute viel begehrte etwa rote Perle morgen scheel angesehen wird und man vielmehr darauf bringt, gelbe oder blaue von bestimmter Art zu erhalten, zum Ärger und zur Verzweiflung der weißen und schwarzen Perlenhändler, von denen mancher schon durch solche Modelaunen sein ganzes Vermögen einbüßte.

Auch Afrikareisende, die sich früher in erster Linie mit diesem Tauschmittel versehen mußten, sind dadurch oft in arge Verlegenheit gekommen; heute könnte das nur noch bei Reisen in sehr abgelegenen Gebieten der Fall sein. Der europäischer Händler, der nach exotischen Ländern Perlen ausführen will, muß über diese Launen genau unterrichtet sein, denn es ist nicht möglich, den Eingeborenen das aufzuhängen, was man gerade hat, man muß sich nach ihren Wünschen richten, will man ein beiderseits befriedigendes Geschäft machen. Die Hauptwerkstätten befinden sich in Murano bei Venedig und als neue Konkurrenz andere in Gablonz in Böhmen und im Fichtelgebirge.

Seit dem Mittelalter werden in Venedig, wo die antike Glastechnik sich durch Jahrhunderte in der ursprünglichen Arbeitsweise überliefert zu haben scheint, buntfarbige Glasflüsse angefertigt. Man stellt nach antiken Vorbildern die Millefiorgläser (Millefior bedeutet 1000 Blumen) her, die als abgeschnittene Scheiben oder walzförmige Stücke von einem längerem Glasstab abgebrochen und einzeln, entsprechend ihrer beabsichtigten Form, zurechtgemodelt werden. Der Stab besteht aus einer Grundfarbe mit darin eingebetteten dünnen, verschiedenfarbigen Strängen, deren Querschnitt Scheiben, Blätter, Blumen und Sterne, also im ganzen eine Art Mosaikmuster bilden. Bei den Filigranetti sind die Stränge aus gedrehten und geflochtenen bunten Glasfäden gebildet. Die größte Sorgfalt verwendet man auf die Herstellung der berühmten Aggriperle. Keiner der beiden genannten Arten zuzuzählen, ist sie das Erzeugnis der Überfangtechnik.

Die Aggriperle gilt in Afrika als die Krone der Perlen, ihr Wert wetteifert mit dem des Goldes, und obwohl die Venezianer große Summen für Versuche opferten, ist es ihnen doch nicht gelungen, die echte Aggriperle, die wahrscheinlich vor Jahrtausenden in den Glashütten von Theben in Ägypten entstanden ist und von da über weite Teile der erde ihren Weg gefunden hat, in einer die Afrikaner täuschenden Weise herzustellen. Ein Afrikaner braucht eine derartige Perle nur in der Hand zu wiegen und einen Blick darauf zu werfen, so erkennt er an ihrem größeren Gewicht, ihrer geringeren Undurchsichtigkeit und dem Fehlen der echten Patina sogleich die Fälschung.

Das opalisierende Schillern der mehr durchscheinenden Arten der uralten in der Erde gefundenen Perlen wird als besondere Schönheit von schwarzen Kennern geschätzt. Ein kleines, kaum fingerlanges, dünnes blaßblaues und unregelmäßig gekrümmtes Glasröhrchen, dessen Oberfläche regenbogenfarbig opalisiert, wird in Westafrika mit zwanzig Mark bezahlt. Die Aggriperle und andere als gleichwertig angesehene Perlen werden in der erde, besonders an der Gold - und Sklavenküste, gefunden, und zwar entweder wie die Wirbel einer verwesten Schlange nebeneinander oder in großen Urnen mit granitnem Deckel. Sechs im Berliner Museum für Völkerkunde zur Schau ausgelegte Aggriperlen, die in Loanda ausgegraben wurden, haben die Größe von Hühnereiern und die Form eines beiderseitig an den Enden sich stark verjüngenden Zylinders. Die Farben des undurchsichtigen Glases sind rot und blau, durch zackige weiße Bänder sind die Farben voneinander getrennt. Dieselbe Perle, nur viel kleiner, wird in moderner Nachahmung vielfach an den Ufern des Benue getragen.

Eine echte von der letzteren Art wurde einst in meinem Beisein einem steinzeitlichen Grabe in Südoran entnommen. Die Bedeutung der Aggriperle kennzeichnet am besten die Schilderung des englischen Missionars Bowdich, der im Jahre 1809 schrieb: "Die Aggristeine gelten bei den Afrikanern an der Goldküste als Zaubermittel, auch befördern sie nach dem Glauben der Eingeborenen, zu Pulver zerrieben und im Wasser zum Trinken eingegeben, das Wachstum der Kinder. Sie kommen überall zwischen Aschanti und der Goldküste vor. Die Afrikaner sagen, daß ein schlangenförmig aus dem Boden aufsteigender Dunst ihnen anzeige, wo sie danach graben müssen. Der Finder ist eines ununterbrochenen Glückes gewiß. Die einfache Aggristeine sind blau, gelb, grün oder dunkelrot, die anderen schillern in allen Farben und Schattierungen. Die Fanti haben den einfachen gelben am liebsten, andere Stämme den blau und gelben, für den sie oft doppelt soviel an Gold bezahlen, wie er wiegt.

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Auch die minder schönen haben oft einen hohen Wert, wenn ein König sie getragen hat. Isert meint, es wären Korallen mit eingelegter Arbeit, und in der Tat sind die vielfarbigen Schichten der Aggristeine so fest verbunden und so unmerklich ineinander gemischt, daß die Vollkommenheit derselben die Kunst zu übertreffen scheint. Einige gleichen der Mosaikarbeit, die Oberfläche anderer ist mit Blumen und mit sehr kleinen, regelmäßigen Mustern bedeckt, die Schatten sind so zart ineinander verschmolzen, daß nichts als der feinste Pinselstrich ihnen gleichkommen kann. Die achatähnlichen Teile zeigen Blumen und Muster bis tief in den Stein hinein. Die Eingeborenen behaupten, daß sie nachgemacht werden, und daß sie die falschen an ihrer größeren Schwere erkennen. Auch glauben sie, daß, wenn sie die echten im Grunde verscharren, sie nicht allein wachsen, sondern sich auch vermehren."

Die Namen dieser edlen Perlen sind fast immer von ihrer Farbe abzuleiten, so wird in Togo eine fleischrote zui, eine hellblaue eploti und eine bräunliche dzagba genannt. Die Fundplätze sind nur wenigen Eingeborenen bekannt. Zum Beispiel liegt ein solcher Fundort tief im Walde bei Ife. Zwischen den schlangenartig sich ringelnden Wurzeln der Baumriesen reiht sich Schacht an Schacht, wie mehr oder weniger verfallene, tiefe Brunnen. Nur ganz wenige Europäer haben je diesen Ort gesehen, und nur wenige Eingeborene kommen dahin, weil die feste Meinung verbreitet ist, daß es dort spukt.

Der Herstellungsplatz einheimischer afrikanischer Perlen ist Bida in Nupeland, ein Stapelplatz für Perlen überhaupt, soweit die ausgedehnten Länder des Sudans in Frage kommen. Im Glasmacherviertel von Bida sind von früh bis spät Hunderte von Meistern und Gesellen am rotglühenden Feuertopf beschäftigt, neben den in ganz Mittelafrika getragenen Glasarmringen Glasperlen herzustellen. Früher gewann man das Glas dazu aus der Asche abgebrannter Steppengrasflächen, heute nimmt man alte europäische Flaschen dazu.

Alle in Westafrika eingeführten Flaschen aus hellblauem Glas finden zuletzt ihr Ende in Bida, um dort in neuem Glanze zu edlerer Bestimmung umgeformt zu werden. Neben blauen werden in Bida schwarzweißblauviolett längsgestreifte Perlen gemacht, sie erinnern in ihrem Aussehen an antike. Die zu einer Reihe bestimmten sind sämtlich verschieden groß, so daß die stärksten in der Mitte der Schnur aufgereiht werden können. Eine einem weißen Perlenhändler in Lokodja gezeigte Kette echter Bidaperlen wurde von ihm zwar sofort als nicht europäischen Ursprungs erkannt, er mußte aber ihre Herkunft nicht zu bestimmen.

Perlen aus Halbedelstein sind ihrer Zahl nach Legion; in der Form sind sie gleich den Glasperlen zylindrisch, doppelprismatisch oder doppelkegelig, halbdurchgespalten zylindrisch oder flach herzförmig bis zur Größe eines Handtellers. Auch von ihnen stammt ein großer Teil aus Gräbern, und zwar aus altlibyschen Gräbern der Sahara, es sind die berühmten "Kalchedone" der Alten. Zu diesen Steinen, die wir als Chalzedone bezeichnen, gehören neben dem Achat der rote Karneol , der braune Sarder, das grüne Plasma und das gleichfalls grüne, aber rot gepunktete Heliotrop. Alle diese Steine werden aber auch gleich den Glasperlen in Europa, besonders in den böhmischen Granatschleiferein, nach den in Afrika seit alten Zeiten umlaufenden Mustern nachgeahmt, nicht nur aus billigem Glas mit altägyptischen Zeichen auf der einen und neuarabischen nebst der fürchterlichen Inschrift "Made in Austria" auf der anderen, sondern auch in echtem, schön geschliffenem Material, das den echten scheinbar an Schönheit und Güte nichts nachgibt.

Und doch weiß der Eingeborene auch bei diesen Erzeugnissen sofort die Fälschung herauszufinden und sie dementsprechend geringer zu bewerten. Die mit der Hand geschliffene Perle hat etwas Besonderes im Aussehen, wodurch sie sich von den dutzendweise unter der Schleifmaschine der böhmischen Fabrik entstandenen Stücken unterscheidet. Vor allen Dingen verrät die Art ihrer Durchbohrung sofort dem afrikanischen Liebhaber ihre Echtheit. Die in Europa massenhaft für den Export geschliffene Achatperle zeigt eine glatte, regelmäßige und überall gleich starke Bohrung, während man bei der afrikanischen Perle sofort die unendliche Mühe des Schleifers bei ihrer Durchbohrung erkennt. Mühsam genug war seine Arbeit, als er mit Hilfe eines kleinen, steinbeschwerten Drillbohrers unter Zuhilfenahme nassen Sandes erst von der einen Seite bis zur Hälfte lochte und dann, die Perle umdrehend, von neuem anfing zu bohren.

Dafür treffen die Bohrlöcher meist etwas schief zusammen und sind im Innern stets enger als an der Mündung, aber gerade diese scheinbare Unvollkommenheit wird von den afrikanischen Perlenhändlern, die in Bida eine Zunft bilden, und ebenso von der kaufenden Kundschaft hochbewertet. In Bida befinden sich auch die Perlenschleifereien, wo die Chalzedonperlen nicht nur aus neuen Rohstücken zurechtgeschliffen werden, sondern auch die aus den Saharagräbern geholten und vom Alter matt und glanzlos gewordenen neuen Glanz erhalten. Leo Frobenius sagt in seinem Werke "Und Afrika sprach": Einige aber, und ich schätze sie am meisten, sind nicht aus Gräbern genommen. Die alten Tuaregs, die mich monatelang als Lehrer und Übersetzer begleiteten, sagte mir von ihnen, man fände sie nicht mehr in Gräbern. Man fände sie aber stets in der Nähe von Stellen, wo früher einmal ein Kirchhof gestanden habe, der aber durch den Wüstensand hinweggespült sei. Die Form der Steine und ihr Äußeres lassen sogleich erkennen, daß die alten Leute recht hatten. Aus den Achatperlen sind die weicheren Schichten vom Flugwinde ganz regelrecht herausgeblasen, in der Weise, in der man vor einigen Jahren einmal versuchte, das Äußere der Möbel mit Reliefmustern zu verzieren. Welche Zeiträume mögen für den Saharadünensand dazu gehört haben, erst die kleineren Gräber freizulegen, sie zum zermalmen und dann aus den freigewordenen Achaten die weicheren Schichten so herauszublasen, daß zuletzt nur noch die harten Quarzadern übrig blieben? Welche Zeiträume! In den Werkstätten von Bida aber sitzen tagaus, tagein Hunderte von Arbeitern zusammen und schleifen auf die Walzenperlen aus der Vorzeit Flächen und polieren sie und reihen sie auf rote Schnüre, so daß jene Kleinode, die in einer für uns zunächst unberechenbaren Zeit einst libysche Fürsten geschmückt haben, jetzt verjüngt mit blitzenden Flächen gleich lachenden Augen an den schönen Nacken der koketten Nupeweiber prangen. Die Runzeln verschwinden, und die Schönheit der Jugend ersteht aufs neu."

Die Steinperlen werden bei der Neubearbeitung oft verändert in der Grundform; zylinderförmige werden durch das Loch längsgespalten, die neue Fläche abgeschliffen und poliert, so daß man nur noch Spuren des alten Bohrloches sieht und die Perle im Querschnitt halbkreisförmig wird. Das neue Bohrloch wird so angebracht, daß die Perle lang herabhängt. Waren die ursprünglichen Zylinder sehr dick, wie zwei Finger etwa, so schleift man aus ihnen mit Vorliebe die sehr hoch bezahlten Achatherzen zurecht, die, an dicker, aus vielen dünnen Einzelfäden bestehender roter Schnur aufgereiht, auf der braunen Haut der dunklen Schönheiten nicht übel aussehen.

An allen diesen Perlen wird aber die Spur des alten Bohrloches und die einheimische Art der Neubohrung besonders geschätzt, wodurch sie einen erhöhten Wert vor den gleichen Stücken europäischer Arbeit von echtem Stein gewinnen. Rote Karneole in Zylinderform, in Afrika Korallen genannt und vielfach damit verwechselt, bildeten einen Teil des Kronenschatzes des vormaligen Königs von Benin. Sie besaßen in den Augen der Eingeborenen einen fabelhaften Wert, und die geschäftstüchtigen englischen Sieger brachten viele davon in Umlauf, die zum Teil in den Besitz schwarzer und weißer Liebhaber, zum Teil in die öffentlichen Museen Europas ihren Weg gefunden haben.

"Perlen bedeuten Tränen", sagt ein altes Sprichwort. Wie viel Tränen, wie viel Freude und Entzücken, welche düsteren Untaten aus Habgier und finsterem Aberglauben, was für Romane mögen sich in Afrika an die Perlen knüpfen! Fürwahr, Afrika ist wirklich das Wunderland der Perlen.

Quelle: Bibliothek dr Unterhaltung und des Wissens, 1920, von rado by jadu 2002

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Die Perlen von Kissi

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