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An Kaiser Wilhem*)
| Kein andrer kommt den Löwen gleich, |
| Wie er matchtgebietend durchschreitet sein Reich. |
| Und wer sich in seinen Schutz begeben, |
| Kann furchtlos ruhig weiter leben. Ja so! |
| Ich komme weit, weit übers Meer |
| Und sing zu Kaiser Wilhelms Ehr, |
| Der uns in Not und Gefahren |
| Weiß wohl zu schützen und zu wahren. Ja so! |
| Droht uns in Togo am Meeresstrand |
| Oder auch im inneren Land |
| Gefahr durch Feindes Speer und Bogen, |
| Voll Mut wird in den Kampf gezogen. Ja so! |
| Wir fürchten nicht den giftigen Pfeil. |
| Wir rufen: "Kaiser Wilhelm, Heil! |
| Der uns ein edler Schutzherr worden |
| Im Kampfe gegen wilde Horden." Ja so! |
| Nun ließen wir Freunde und Heimat allein |
| Und schifften uns nach Deutschland ein, |
| Und jubelnd rufen wir dreimal: "Hurrah!" |
| Für Kaiser Wilhelm und sein Haus: "Hurrah, Hurrah!" Ja so! |
| Gedichtet von Togonegern, übersetzt von Paula Karsten. |
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Aus dem "Kolonial Gedicht- und Liederbuch" von E. Sembritski, Deutscher Kolonial Verlag, von rado jadu 2000 |
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